Sodele:
Herzlich Willkommen auf meinem Schwedenblog!
Ich werde euch hier über meine Erlebnisse und Erfahrungen während meines Auslandssemesters berichten, welches ich bis zum Ende des Jahres absolvieren werde!
Aber bis zum Ende des Jahres ist es noch weit, und so möchte ich jetzt erst mal ein wenig über die Reise und meine ersten Tage erzählen:
Los ging’s am Donnerstag um 4.30h … oder einfach: zu früh ;-)
Zusammen mit meiner Mutter und Schwester ging’s an den Flughafen um dort festzustellen, dass es eine gute Idee war doch nicht mit Lufthansa zu fliegen – es waren nämlich alle Flüge gestrichen. Allerdings konnte ich so ihn Ruhe – ohne lange Wartezeit – aufbrechen…
Durch das tolle Wetter und einen Fensterplatz konnte ich einige tolle Abschiedsfotos vom Neckartal machen ;-)
Herzlich Willkommen auf meinem Schwedenblog!
Ich werde euch hier über meine Erlebnisse und Erfahrungen während meines Auslandssemesters berichten, welches ich bis zum Ende des Jahres absolvieren werde!
Aber bis zum Ende des Jahres ist es noch weit, und so möchte ich jetzt erst mal ein wenig über die Reise und meine ersten Tage erzählen:
Los ging’s am Donnerstag um 4.30h … oder einfach: zu früh ;-)
Zusammen mit meiner Mutter und Schwester ging’s an den Flughafen um dort festzustellen, dass es eine gute Idee war doch nicht mit Lufthansa zu fliegen – es waren nämlich alle Flüge gestrichen. Allerdings konnte ich so ihn Ruhe – ohne lange Wartezeit – aufbrechen…
Durch das tolle Wetter und einen Fensterplatz konnte ich einige tolle Abschiedsfotos vom Neckartal machen ;-)
Nach ‘nem kleinen Zwischenstopp in Berlin ging‘s weiter über die Nordsee nach Stockholm..aber Schweden begrüßte mich nicht mit Freude: kaum war die schwedische Küste zu erkennen, waren nicht mehr das blaue Meer sondern nur noch ein weißes Meer zu sehen.
Ich war schon sehr gespannt auf den Stockholmer Flughafen mit seiner „SkyCity“ – aber das war ein Trugschluss – ein kleiner Flughafen (ok, mit 3 gr.Landebahnen ;)) bei dem es die Erbauer geschafft hatten ihn irgendwie 2km in die Länge zu ziehen (aber dabei nur max. halb so groß wie Stuttgart).
Bevor ich diese tolle Erfahrung machen durfte, musste ich erst mal meinen Koffer bekommen – das dauerte 15min…aber nur, weil die Schweden die Koffer 10min lang am falschen Band ein paar Runden drehen ließen…*grins*
Naja, ich irrte mal etwas herum – versuchte das Ticketsystem der schwedischen Bahn zu verstehen um dann die Fahrt nach Stockholm anzutreten.
Dort kann man schon erkennen, dass in Schweden geradezu platzverschwenderisch gebaut wird (zumindest auf dem Land).
Weiter gings im Stolz der schwedischen Eisenbahn weiter – dem x2000..naja…ein schlechter ICE im 90er Jahre Design und besetzt bis auf den letzten Platz fuhr er durch menschenleere Gegenden – abgesehen von einigen Schrebergärten und Sommerhäuser an den vielen schwedischen Seen entlang der Strecke.
Nach 1 1/2 h der erste Stop (!!!) in Norrköping – der Stadt nahe Linköping (wobei nahe relativ ist – Linköping ist nochmals 30min entfernt – aber hier in Schweden scheint das noch nahe zu sein)
Größere Kartenansicht
Am Campus in Linköping angekommen, gab’s erst mal die Schlüssel für einen Korridorraum (quasi eine WG mit 8 Studenten mit eigenem Klo und Dusche) im Studentenviertel „Ryd“ (ähnlich der Studentenstadt) und nachfolgend den ersten Schock!:
Schon beim Eintreten merkte ich, dass ich nen schlechten Korridor erwischt hatte: er war richtig klebrig (trotz Putzdienst) und mein Zimmer richtig schön verstaubt, die Möbel in schlechtem Zustand und das Bad roch „unangenehm“ – vom Zustand der Küche ganz abgesehen.
Witzigerweise war auch niemand im Korridor anzutreffen.
Ich hatte wohl das Pech in den alten Häusern unterzukommen, welche noch nicht renoviert worden sind.
Leider hatte das Studentenwerk schon zu, und ich machte mich daran meinen Raum zu putzen – damit ich ne Bleibe für die Nacht hatte…
Beim Einkauf lernte ich die ersten anderen Austauschstudenten im Supermarkt kennen. Die Begegnung war eine witzige Situation, weil sie mich fragten, ob ich wüsste wo die Batterien seien (die waren schon ne Woche länger da *g*). An der Sprachfärbung erkannte ich schnell, dass es sich um Deutsche handelte (ein Münchner und ein Berliner)…
Gestern dann hab ich meine neue Mitbewohnerin kennen gelernt – eine Schwedin. Zusammen haben wir dann gleich mal Druck gemacht (und hatte auch schon Wirkung gezeigt).
Beim Warten durfte ich sogleich eine der tollsten schwedischen Errungenschaften erfahren:
Das ziehen einer Nummer am Automaten.
Sprich ich war der einzigste der wartete und musste dennoch ein Ticket lösen, damit ich nach 5min warten dran kam…
20min später wurde es noch skurriler: beim Anstehen für die Student-ID führte mehrere Wahlmöglichkeiten zu großen Problemen bei den Studenten („welcher Knopf soll ich drücken“)…
Es war dennoch nicht schlecht, beim Anstehen konnte man dann schon mal neue Kontakte knüpfen und Nummern tauschen.
Danach ging‘s weiter zum IKEA einige Kleinigkeiten zu kaufen…
So das war ein holpriger Start in Linköping, aber es wird sicher noch besser ;)
Bevor ich diese tolle Erfahrung machen durfte, musste ich erst mal meinen Koffer bekommen – das dauerte 15min…aber nur, weil die Schweden die Koffer 10min lang am falschen Band ein paar Runden drehen ließen…*grins*
Naja, ich irrte mal etwas herum – versuchte das Ticketsystem der schwedischen Bahn zu verstehen um dann die Fahrt nach Stockholm anzutreten.
Dort kann man schon erkennen, dass in Schweden geradezu platzverschwenderisch gebaut wird (zumindest auf dem Land).
Weiter gings im Stolz der schwedischen Eisenbahn weiter – dem x2000..naja…ein schlechter ICE im 90er Jahre Design und besetzt bis auf den letzten Platz fuhr er durch menschenleere Gegenden – abgesehen von einigen Schrebergärten und Sommerhäuser an den vielen schwedischen Seen entlang der Strecke.
Nach 1 1/2 h der erste Stop (!!!) in Norrköping – der Stadt nahe Linköping (wobei nahe relativ ist – Linköping ist nochmals 30min entfernt – aber hier in Schweden scheint das noch nahe zu sein)
Größere Kartenansicht
Am Campus in Linköping angekommen, gab’s erst mal die Schlüssel für einen Korridorraum (quasi eine WG mit 8 Studenten mit eigenem Klo und Dusche) im Studentenviertel „Ryd“ (ähnlich der Studentenstadt) und nachfolgend den ersten Schock!:
Schon beim Eintreten merkte ich, dass ich nen schlechten Korridor erwischt hatte: er war richtig klebrig (trotz Putzdienst) und mein Zimmer richtig schön verstaubt, die Möbel in schlechtem Zustand und das Bad roch „unangenehm“ – vom Zustand der Küche ganz abgesehen.
Witzigerweise war auch niemand im Korridor anzutreffen.
Ich hatte wohl das Pech in den alten Häusern unterzukommen, welche noch nicht renoviert worden sind.
Leider hatte das Studentenwerk schon zu, und ich machte mich daran meinen Raum zu putzen – damit ich ne Bleibe für die Nacht hatte…
Beim Einkauf lernte ich die ersten anderen Austauschstudenten im Supermarkt kennen. Die Begegnung war eine witzige Situation, weil sie mich fragten, ob ich wüsste wo die Batterien seien (die waren schon ne Woche länger da *g*). An der Sprachfärbung erkannte ich schnell, dass es sich um Deutsche handelte (ein Münchner und ein Berliner)…
Gestern dann hab ich meine neue Mitbewohnerin kennen gelernt – eine Schwedin. Zusammen haben wir dann gleich mal Druck gemacht (und hatte auch schon Wirkung gezeigt).
Beim Warten durfte ich sogleich eine der tollsten schwedischen Errungenschaften erfahren:
Das ziehen einer Nummer am Automaten.
Sprich ich war der einzigste der wartete und musste dennoch ein Ticket lösen, damit ich nach 5min warten dran kam…
20min später wurde es noch skurriler: beim Anstehen für die Student-ID führte mehrere Wahlmöglichkeiten zu großen Problemen bei den Studenten („welcher Knopf soll ich drücken“)…
Es war dennoch nicht schlecht, beim Anstehen konnte man dann schon mal neue Kontakte knüpfen und Nummern tauschen.
Danach ging‘s weiter zum IKEA einige Kleinigkeiten zu kaufen…
So das war ein holpriger Start in Linköping, aber es wird sicher noch besser ;)
Leibe Grüße
Tobi
P.S.: Jetzt geht auch die Kommentarfunktion. Danke Bene für den Hinweis.



1 Kommentar:
"Gestern dann hab ich meine neue Mitbewohnerin kennen gelernt – eine Schwedin. Zusammen haben wir dann gleich mal Druck gemacht (und hatte auch schon Wirkung gezeigt)."
*rofl* Weißt du wie zweideutig das klingt!
Wenn du mal in die KfZ Zulassungsstelle nach Horb gegangen wärst, hättest du das mit den Nummern auch schon haben können.
Viel Spaß noch in Schweden und mit deiner neuen Mitbewohnerin ;-)
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